zukunftleben

zukunftleben bedeutet für uns: Projekte fördern und uns damit für eine bessere Zukunft stark zu machen.

-

Armutsfonds

Stark für Arme - Projektförderung durch den Armutsfonds

 

Presseberichte und Dokumentationen zeigen, dass die Armut in Deutschland wächst.

 

Die Evangelisch-reformierte Kirche hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und nicht nur mit einer Synodenerklärung Stellung bezogen, sondern will mit der Projektförderung aus dem „Armutsfonds“ aktiv etwas gegen Armut tun.

 

Insbesondere die Umsetzung neuer Ideen und innovativer Projekte in Einrichtungen der Evangelisch-reformierten Kirche zur Armutsbekämpfung in Deutschland werden gefördert.

 

Die Federführung für den Fonds wurde dem Diakonischen Werk übertragen.

 

Der Armutsfonds der Synode wurde mit 50.000,00 Euro aus Mitteln der Evangelisch-reformierten Kirche ausgestattet.

 

Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne einen kurzen Einblick in unsere Arbeit geben und die ersten aus dem Fonds geförderten Projekte vorstellen.

 

 

Geld sparen - Klima schützen

 

BEN - Bewusste Energie Nutzung

Unter diesem Motto steht ein Beratungsprojekt des Diakonischen Werkes im Evangelisch-reformierten Synodalverband Plesse. Dieses Projekt berät zum sparsamen Energieverbrauch und richtet sich speziell an Haushalte, die von Armut betroffen sind.

 

Marco Noa arbeitet als Energieberater beim Diakonischen Werk des Evangelisch-reformierten Synodalverbands Plesse in Bovenden bei Göttingen.

 

tl_files/BEN/Marco Noa -BEN-.JPG

 

Der gelernte biologisch-technische Assistent war im Praktikum beim Synodalverband, als die Idee aufkam, die sozialen Komponenten der diakonischen Arbeit mit ökologischen Aspekten zu verbinden. So ist das Projekt „BEN – Bewusste Energie Nutzung“ entstanden. Zunächst wurde Marco Noas Stelle von der Diakonie aus Mitteln der Arbeitsförderung finanziert, inzwischen fördert die Bingo-Stiftung das Projekt. Auch aus dem Armutsfonds des Diakonischen Werks der Evangelisch-reformierten Kirche gab es einen Zuschuss.


Neben der allgemeinen Energieberatung bietet Marco Noa auch an, den Haushalt auf seine Energieeffizienz hin zu überprüfen. Er zeigt Einsparpotentiale auf und macht deutlich, dass damit auch ein Beitrag zur Reduzierung des Treibhauseffekts geleistet wird.


Dazu bietet Marco Noa auch in Schulen Unterricht zur Energieeinsparung an.
Bald sollen auch Angebote für Kindergartenkinder folgen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.energieberatung-bovenden.de

 

 

Soziales Kaufhaus Rheiderland

 

Im März 2010 hat das Diakonische Werk des Synodalverbands Rheiderland ein Soziales Kaufhaus zur Erweiterung der Kleiderkammer Weener eröffnet.

 


Neben dem Verkauf von Secondhand-Kleidung, gebrauchten Haushaltsgegenständen und Möbeln werden zusätzliche Dienstleistungen wie Transport von Möbeln und Hilfe bei Haushaltsauflösungen angeboten werden.

 

tl_files/Soziales Kaufhaus/P1000224.JPG


Das Ziel des Diakonischen Werks Rheiderland besteht darin, soziale Integration verbunden mit einem angemessenen Lebensstandard in schwierigen Lebenssituationen zu schaffen.

 

Das soziale Kaufhaus richtet sich vor allem an bedürftige Menschen, die dort preiswert Möbel, Kleidung oder Haushaltsgegenstände erwerben können.

 

 

"Arche" - Projekt in Ostfriesland

 

In den Arche-Projekt werden Kinder gefördert, indem sie durch gemeinsames Spielen ihr Sozialverhalten üben und neue Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickeln.

 

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ - dieses afrikanische Sprichwort hat sich die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Visquard als Motto gesetzt für ihr Projekt „Arche“.

 

Donnerstags ist in der „Arche Visquard – Ostfriesland“ für Kinder von 5 – 11 Jahren Archetag. Es wird gemeinsam gebastelt, gebacken, gespielt oder gelesen.

 

tl_files/Arche Visquard/IMG_0590_fc.jpg


Das gemeinsame Spielen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Die Kinder lernen dabei Rücksicht zu nehmen, trainieren Konfliktlösungen und üben Sozialverhalten. Die Projekte ermöglichen ihnen, mit Materialien zu experimentieren und neue Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln.


Beim Arche-Projekt arbeitet die Kirchengemeinde zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus der Kreisvolkshochschule Norden/Zweigstelle Pewsum und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie.


Finanziell unterstützt wird das Projekt auch vom Diakonischen Werk der Evangelisch-reformierten Kirche. Viele ehrenamtliche Erwachsene und Jugendliche engagieren sich in der Arche.

 

 

Evangelischer Regenbogen Kindergarten Freren

 

Zurzeit besuchen 12 Kinder im Grundschulalter die Spiel- und Lerngruppe Freren und werden von zwei Erzieherinnen an drei Tagen in der Woche betreut. Am Anfang lag der Schwerpunkt beim „Erledigen der Hausaufgaben“.


Schnell wurde durch Erzählung der Kinder deutlich, dass ein Großteil mittags kein warmes Essen bekommt. Durch Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Kooperation mit dem Diakonischen Werk ist es möglich, den Kindern ein warmes Mittagessen zu bieten. Nachmittags werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht und es wird gespielt. An manchen Tagen gibt es besondere Aktionen, z.B. ein Waldspaziergang, Spielnachmittage, Kochen, Backen usw.

 

tl_files/KiGa Freren/Fussballspielen Kinder.JPG


Wir möchten somit Kindern und Familien einen Platz der Geborgenheit bieten, an dem sie Vertrauen und ein Miteinander erleben dürfen. Häufig leben die Familien sehr isoliert, da ihnen die Teilhabe an einem „sozialstarken“ Leben aus finanziellen, familiären, sozialen Gründen nicht möglich ist.


Da Gewalt eine große Problematik unter den Kindern ist, vermitteln wir ihnen und den Familien eine gewaltlose Umgebung, in der jeder seine Stärken und Schwächen zeigen darf. Die Kinder sollen so erfahren, dass jeder Einzelne wichtig ist.

 

Die Spiel- und Lerngruppe Freren bietet Kindern aus sozialschwächeren Familien ein gemeinsames Mittagessen und betreutes Lernen, sowie Spielnachmittage, Waldspaziergänge oder gemeinschaftliches Kochen. Die Kinder und deren Familien erhalten somit einen Platz der Geborgenheit, an dem sie Vertrauen und ein Miteinander erleben.

Mitgliederförderung

Mitgliederförderung nach den Zuschussrichtlinien des Diakonischen Werks

 

Das Diakonische Werk der Evangelisch-reformierten Kirche fördert  die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Mitglieder des Diakonischen Werks. Informationen hierzu finden Sie im Bereich Service unter Zuschussrichtlinien des Diakonischen Werks.

 

Für telefonische Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Ursula van Lessen unter der Telefon-Nr. 0491/9198-250 zur Verfügung.

Ökumenische Diakonie

 

Die ökumenische Diakonie ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Diakonieausschusses und des Diakonischen Werkes unserer Evangelisch-reformierten Kirche. Deshalb engagiert sich unser Diakonisches Werk mit  Projekten in Osteuropa und in Afrika.

 

Immer wieder kommt es in dieser Arbeit auch zu Begegnungen mit unseren Partnern im Ausland. Von ihnen hören wir, wie schwierig die Situation oft für sie ist, ja, wie groß manchmal auch die Not ist. Erstaunlich ist es dann aber auch immer wieder festzustellen, wie viel oft erreicht werden kann mit – für unsere Verhältnisse – relativ geringen Mitteln.

 

Wir wünschen uns, diesen Teil der diakonischen Arbeit unserer Kirche noch weiter ausbauen und stärken zu können.

Hoffnung für Osteuropa

Aufruf zur Aktion 2012


Seit vielen Jahren steht der erste Sonntag in der Passionszeit auch für die Eröffnung der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“. Auch wenn einige Länder, wie Tschechien, die Slowakei oder Rumänien zwischenzeitlich Mitglied der Europäischen Union sind, darf nicht übersehen werden, dass in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas noch immer viel Aufbauarbeit zu leisten ist, ganz besonders im Hinblick auf soziale Strukturen und Armutsbekämpfung.

Die evangelischen Kirchen in diesen Ländern mit ihren diakonischen Einrichtungen versuchen Menschen in schwierigen Situationen tatkräftig zur Seite zu stehen. Gerade in den Tagen des strengen Winters mit eisigen Temperaturen bieten die Armenküchen, Notunterkünfte und andere Angebote überlebenswichtige Hilfen.

Mit Spenden und Kollekten aus der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirche mit ihrem Diakonischen Werk z. B. den Aufbau diakonischer Hilfen in der Reformierten Kirche in Transkarpatien/Ukraine. In der ca. 30.000-Einwohner-Stadt Beregszász nahe der ungarischen Grenze werden seit vielen Jahren täglich mehrere hundert Menschen mit Lebensmitteln, einer warmem Mahlzeit und Bekleidung versorgt. Derzeit befindet sich eine Einrichtung für ledige, meist minderjährige  Mütter kurz vor der Fertigstellung und wird im Laufe des Jahres ihren Betrieb aufnehmen. Dies war nur möglich mit Unterstützung aus der Evangelisch-reformierten Kirche und in Kooperation mit anderen Kirchen und Hilfswerken.

Die Spenden und Kollekten aus der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ versetzen die Diakonie der Evangelisch-reformierten Kirche erst in die Lage, diese Hilfen zu leisten. Auch in diesem Jahr wird ein Teil der eingehenden Gelder noch für diese Projekte dringend benötigt.

Wir bitten Sie daher, weiterhin die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ zu unterstützen, damit diese Arbeit weiter gefördert werden kann.
 
  
Dietmar Arends                                        Jann Schmidt
(Vorsitzender des Diakonischen Werkes)     (Kirchenpräsident)

 

 

 

Armenküche des Diakoniezentrums Beregszász/Ukraine

Die reformierte Kirche in Transkarpatien hat bereits Anfang der 90er Jahre in Beregszász, einer Stadt im Grenzbereich zu Ungarn, ein Diakoniezentrum errichtet. Hier werden eingehende Hilfslieferungen zunächst zwischengelagert. Die Kleiderspenden werden dann in einer kleinen Näherei aufgearbeitet, in der Küche werden die Nahrungsmittel zubereitet.


Das Diakonische Werk der Evangelisch-reformierten Kirche unterstützt diese Arbeit von Anfang an finanziell, auch in Kooperation mit anderen Hilfswerken.


Die Armenküche und ihre Bäckerei sind ausgesprochen wichtig für notleidende Menschen aus Beregszász, die dort regelmäßig kostenlos warme Mahlzeiten bekommen und erforderlichenfalls auch mit Kleidung versorgt werden. Die Kleidung wird in der Näherei aufbereitet, bevor sie an den Menschen ausgegeben wird.


In der Armenküche werden täglich mehrere hundert Menschen mit Lebensmitteln versorgt.


Vor zwei Jahren hat das Diakonische Werk der Evangelisch-reformierten Kirche bei der Mitfinanzierung eines Kleintransporters für die Sozialküche geholfen. Dieser Kleinbus wird benötigt für die Verteilung von Lebensmittel- und Sachspenden, zum Beispiel Kleidung, Möbel u.a.


Manche Menschen haben in diesen Diensten auch einen Arbeitsplatz bekommen. Das ist angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in der Region ein ganz wesentlicher Nebeneffekt unserer Unterstützungen.


Gefördert wurden die Armenküche und die dazugehörige Bäckerei durch deutsche, niederländische und schweizerische Gruppen und Kirchen. Die Maschinen in der Bäckerei sind von verschiedenen Gruppen und Kirchen finanziert. In der Bäckerei werden täglich ca. 500 Brote gebacken, die ausschließlich an Bedürftige in der Region, in Kindergärten und in Schulen verteilt werden.

 

 

tl_files/Hfo/Lebensmittelausgabe Bulli.JPG

 

 

 

Kinderheim Alesd in Rumänien

In Alesd wird seit mehr als zehn Jahren ein Kinderheim begleitet, das vom Diakonischen Werk, aber auch von Gemeinden aus unserer Landeskirche unterstützt wird. Es ist das einzige Kinder- und Jugendheim im reformierten Kirchendistrikt Bihor (Westrumänien). Zurzeit leben ca. 30 Kinder - Halb- und Vollwaisen - aller Altersstufen in diesem Kinder- und Jugendheim. Ihnen wird unter anderem ein Zuhause geboten, ein Studium ermöglicht, damit sie einen Beruf erlernen und beim Verlassen des Kinder- und Jugendheimes sich selber versorgen und eine eigene Familie gründen können.


Nach wie vor ist das Kinderheim auf ausländische Hilfen angewiesen, da die Kinder und Jugendlichen noch alle zur Schule gehen und die täglichen Ausgaben auch in Rumänien immer größer werden. Es müssen nicht nur die Lebensmittel, Heizung und der Unterhalt der Einrichtung bezahlt werden, sondern auch das Gehalt des Personals, das sich um diese Kinder bemüht, sie umsorgt, mit ihnen lernt und immer für sie da ist.



Im Laufe der Jahre hat das Diakonische Werk das Kinder- und Jugendheim immer wieder unterstützt: Zur Sicherung der laufenden Kosten, aber auch bei nötigen Investitionen.

 

 

tl_files/Hfo/KInder- und Jugendheim in Alesd (Rumaenien) DSCN3251.jpg